HT- und LT-Pumpen bewegen Süßwasser und kein Seewasser durch die beiden geschlossenen Kühlkreise, die die Hauptmaschine schützen: den Kreis hoher Temperatur, der die Zylinder ummantelt, und den Kreis niedriger Temperatur, der Ladeluft und Schmieröl kühlt, wobei jeder gegen andere Ziele bei Druck und Temperatur arbeitet.
Die 2 Modelle mit den vollständigsten Daten von 2 in HT/LT-Kühlwasserpumpe. Jede Zeile führt zu vollständigen technischen Daten, Dokumenten und Servicehinweisen.
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Der Kreis hoher Temperatur (HT) führt Süßwasser durch die Zylindermäntel und die Kühlräume der Zylinderköpfe von Haupt- und Hilfsmaschinen, läuft bei den meisten Mittel- und Langsamläufern mit 70-90°C und gibt seine Wärme an den LT-Kreis oder unmittelbar an den Süßwassererzeuger ab. Der Kreis niedriger Temperatur (LT) läuft kühler, üblicherweise mit 30-40°C nach der Seewasserkühlung, und bedient den Ladeluftkühler, den Schmierölkühler und mitunter den Wärmetauscher des HT-Kreises selbst. Beide sind Kreiselpumpen, die auf geschlossenem, aufbereitetem Süßwasser statt auf rohem Seewasser laufen, und genau das trennt sie von den davor liegenden Seewasserkühlpumpen…
Der Kreis hoher Temperatur (HT) führt Süßwasser durch die Zylindermäntel und die Kühlräume der Zylinderköpfe von Haupt- und Hilfsmaschinen, läuft bei den meisten Mittel- und Langsamläufern mit 70-90°C und gibt seine Wärme an den LT-Kreis oder unmittelbar an den Süßwassererzeuger ab. Der Kreis niedriger Temperatur (LT) läuft kühler, üblicherweise mit 30-40°C nach der Seewasserkühlung, und bedient den Ladeluftkühler, den Schmierölkühler und mitunter den Wärmetauscher des HT-Kreises selbst. Beide sind Kreiselpumpen, die auf geschlossenem, aufbereitetem Süßwasser statt auf rohem Seewasser laufen, und genau das trennt sie von den davor liegenden Seewasserkühlpumpen - das Wasser im geschlossenen Kreis ist chemisch gegen Korrosion und Kesselstein dosiert, sodass diese Pumpen ein weit gutartigeres Medium sehen als eine Seewasserpumpe, doch die Folge einer Leckage ist der Verlust des aufbereiteten Bestands und nicht nur ein verlorener Saugstrom.
Die Pumpenleistung ergibt sich aus dem vom Maschinenbauer angegebenen Kühlwasserstrom bei Nennleistung, ausgedrückt in m³/h, wobei die Förderhöhe aus dem gesamten Widerstand des Kreises einschließlich Wärmetauscher, Wassermäntel der Maschine und Rohrleitungen folgt. HT- und LT-Pumpen werden üblicherweise gleich groß wie ihre Betriebspumpe als 100%-Ersatz bemessen und so angeordnet, dass jede Pumpe von Hand oder selbsttätig auf ein Signal des Druckabfalls anlaufen kann. Die Motorbemessung folgt unmittelbar aus dem Betriebspunkt von Strom und Förderhöhe auf der Pumpenkennlinie; eine zu große Wahl verschwendet fortlaufend elektrische Leistung, denn diese Pumpen laufen die ganze Zeit, in der die Maschine läuft.
Die Klasseregeln verlangen, dass Anlagen für das Kühlwasser der Maschine eine Ersatzpumpenleistung enthalten, die die Kühlung beim Ausfall der Betriebspumpe aufrechterhalten kann, im Einklang mit den Anforderungen von SOLAS Kap. II-1 an die Redundanz wesentlicher Maschinen. Ein selbsttätiger Anlauf der Ersatzpumpe bei niedrigem Druck ist für den Betrieb mit zeitweise unbesetztem Maschinenraum (UMS) gemeinhin eine Forderung der Klassenotation. Über diese allgemeinen Anforderungen an Redundanz und regelmäßige Besichtigung hinaus gibt es kein eigenes internationales Übereinkommen für HT- und LT-Pumpen.
| Fehler | Folge |
|---|---|
| Verschleiß der Gleitringdichtung oder Leckage der Stopfbuchspackung | Allmählicher Verlust von Kreiswasser, sinkender Stand im Ausdehnungsbehälter, Lufteintritt |
| Verschleiß oder Erosion des Laufrads | Sinkender Strom und Druck, unter Last kriechend steigende Temperaturen der Maschine |
| Lagerschaden durch mangelhafte Schmierung oder Fluchtungsfehler | Schwingung, Geräusch, am Ende Festfressen und ein ungeplanter Stillstand der Pumpe |
| Luftpolster im Kreis nach einer Wartung | Die Pumpe verliert den Ansaugstrom oder kavitiert, schlechte Umwälzung trotz laufender Pumpe |
| Die Ersatzpumpe wird nicht regelmäßig geprüft | Sie läuft im Bedarfsfall nicht selbsttätig an und verfehlt die Redundanz, für die sie da ist |
Ein langsam fallender Stand im Ausdehnungsbehälter ohne sichtbare Leckage ist fast immer eine Stopfbuchse oder Gleitringdichtung, die in die Bilge weint - gehen Sie ihr nach, bevor daraus ein laufender Verlust wird, der unter Last einen wirklichen Mangel an Kühlwasser verdeckt.
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