Eine 406-MHz-EPIRB sendet ein schiffsidentifizierendes Notsignal an das Satellitensystem Cospas-Sarsat, wenn sie von Hand ausgelöst oder selbsttätig aus ihrer hydrostatischen Halterung freigegeben wird, und gibt den Rettungsleitstellen eine Ortung, die von der Bordkommunikation unabhängig ist.
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Eine EPIRB ist kein allgemeines Notfunkgerät — sie ist eine Bake für einen einzigen Zweck, gebaut, um zu arbeiten, nachdem das Schiff selbst aufgehört hat zu arbeiten. Während ein DSC-Notruf oder ein Satellitentelefon darauf angewiesen ist, dass Bordnetz und Antennen noch heil sind, trägt eine EPIRB ihre eigene Batterie, ihre eigene Antenne und ihre eigene selbsttätige Auslösung, sodass sie weitersendet, nachdem das Fahrzeug, das sie trug, gesunken ist. Das 406-MHz-Signal allein reicht nicht, um Retter an die genaue Stelle zu führen; die meisten heutigen Geräte verbinden es mit einem eingebauten…
Eine EPIRB ist kein allgemeines Notfunkgerät — sie ist eine Bake für einen einzigen Zweck, gebaut, um zu arbeiten, nachdem das Schiff selbst aufgehört hat zu arbeiten. Während ein DSC-Notruf oder ein Satellitentelefon darauf angewiesen ist, dass Bordnetz und Antennen noch heil sind, trägt eine EPIRB ihre eigene Batterie, ihre eigene Antenne und ihre eigene selbsttätige Auslösung, sodass sie weitersendet, nachdem das Fahrzeug, das sie trug, gesunken ist. Das 406-MHz-Signal allein reicht nicht, um Retter an die genaue Stelle zu führen; die meisten heutigen Geräte verbinden es mit einem eingebauten oder angeschlossenen GPS für die Position und einem 121.5-MHz-Peilsignal, das Suchflugzeuge und Rettungsboote für den Endanlauf nutzen.
Die Halterung hält die EPIRB in ihrer Aufnahme, bis der Wasserdruck in etwa 1.5-4 Meter Tiefe die hydrostatische Auslösung betätigt und die Bake frei aufschwimmen und selbsttätig senden lässt, wenn das Schiff sinkt und niemand sie von Hand aussetzen kann.
Ein dichtes, nicht wiederaufladbares Lithium-Batteriepaket versorgt das Gerät nach der Auslösung für mindestens 48 Stunden ununterbrochenen Sendebetrieb und hat ein eigenes Verfallsdatum, getrennt von der Gesamtlebensdauer des Geräts.
Die meisten aktuellen Baken enthalten GPS, sodass schon die erste gesendete Aussendung eine auf etwa 100 Meter genaue Position trägt, was die Suchzeit gegenüber der reinen Doppler-Ortung aus dem Satellitenüberflug von Stunden auf Minuten verkürzt.
Ein getrenntes Signal geringerer Leistung, das nur zum Endanpeilen durch Suchkräfte dient, sobald sie im Gebiet sind — es wird nicht über Satellit überwacht und hat keine eigene Alarmierungsfunktion.
Die Wahl der EPIRB auf einem Handelsschiff ist weitgehend durch die Mitführpflichten des GMDSS festgelegt und keine freie Auswahl, doch Einkäufer entscheiden zwischen Modellen weiterhin nach:
Die Mitführpflicht ergibt sich aus SOLAS Kap. IV (GMDSS) für alle Schiffe in internationaler Fahrt, wobei die Bake im einschlägigen nationalen oder Cospas-Sarsat-Register auf das Schiff eingetragen sein muss — eine nicht oder falsch eingetragene Bake verzögert Suche und Rettung, auch wenn das Signal selbst empfangen wird. Die Austauschintervalle für Batterie und HRU ergeben sich aus der Typzulassung des Herstellers, üblicherweise etwa fünf Jahre für die HRU und das auf dem Gerät aufgedruckte Batteriedatum; Klassebesichtigungen prüfen die Verfallsdaten unmittelbar, statt den Sender zu erproben, denn eine echte Prüfsendung würde einen tatsächlichen Satellitenalarm auslösen.
Ein bestandener Selbsttest ist keine Prüfung der HRU — nehmen Sie den mechanischen hydrostatischen Auslösemechanismus getrennt vom elektronischen Selbsttest in die planmäßige Instandhaltung auf, denn eine blockierte Halterung versagt lautlos bis zu dem Tag, an dem es darauf ankommt.
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