6UEC50LSII
The Mitsubishi 6UEC50LSII is a six‑cylinder, low‑speed 2‑stroke main engine delivering up to 11.4 MW at around 124 rpm, noted for its high specific power and fuel‑efficiency (≈167 g/kWh) in bulk carrier and tanker applications.
Engine Specifications
Inspector Detail
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Designation decoded
6 = Anzahl der Zylinder (6-Zylinder-Reihenmotor), UEC = Unified Exhaust-port Crosshead (Zweitakt-Kreuzkopfmotor-Baureihe von Mitsubishi), 50 = Zylinderbohrung in cm (500 mm), LSII = Long Stroke II (zweite Generation der langhubigen Ausführung)
Background
Der 6UEC50LSII ist ein 6-Zylinder-Zweitakt-Kreuzkopfmotor der zweiten Long-Stroke-Generation mit 500 mm Bohrung und 1600 mm Hub. Gegenüber der Vorgängergeneration bietet die LSII-Version verbesserte mechanische Effizienz bei konventioneller Nockenwellensteuerung. Der Motor wird von Mitsubishi Heavy Industries / J-ENG gefertigt und ist als Hauptantrieb für Bulk Carrier und General Cargo Schiffe konzipiert.
Calculated metrics
Inspector checklist
- Bore-Gauging durchführen und Verschleißraten pro 1000 Betriebsstunden ermitteln
- Kolbenringe auf Beschichtungszustand, Stoßspiel und Seitenspiel prüfen
- Kolbenkrone auf Heißrisse und Brennraummulden-Erosion inspizieren
- Kreuzkopflager-Clearance messen und dokumentieren
- Kreuzkopfbolzen per NDT auf Oberflächenrisse prüfen
- Pleuelschrauben-Dehnung und Markierungsflucht kontrollieren
- Kurbelwellen-Deflection aufnehmen
- Nockenwellen-Kettenantrieb: Längung und Kettenradprofil kontrollieren
- Kraftstoff- und Auslassnocken auf Pitting und Verschleiß inspizieren
- Steuerzeiten gegen Herstellerangaben abgleichen
- Ventilsitz und Spindel auf Erosion und Vanadium-Korrosion prüfen
- Rotocap-Funktion testen
- Ventilführungsspiel messen
- Einspritzdüsen: Öffnungsdruck und Strahlbild verifizieren
- Kraftstoffpumpen-Plunger auf Verschleiß prüfen
- Hochdruckleitungen auf Schwingungsrisse inspizieren
Logbook reference values
| Parameter | Expected | Deviation means |
|---|---|---|
| Abgastemperatur je Zylinder | 310–375 °C bei Nennlast | Abweichungen deuten auf Einspritz-, Kompressions- oder Ventilprobleme hin |
| Max. Zünddruck (Pmax) | Gemäß Herstellerangabe ± 5 bar | Niedrigerer Pmax zeigt Kompressionsverlust oder Timing-Fehler an |
| Spülluftdruck | 1,8–3,0 bar (lastabhängig) | Zu niedriger Wert weist auf Turbolader-Degradation hin |
| Zylinderöl-Verbrauch | 0,5–1,0 g/kWh | Erhöhter Verbrauch signalisiert fortschreitenden Verschleiß |
| Kühlwasseraustrittstemperatur | 78–85 °C | Abweichung deutet auf Kühlsystemprobleme hin |
| Schmieröldruck Hauptlager | 3,0–4,5 bar | Druckabfall weist auf Lagerverschleiß oder Pumpenprobleme hin |
Common Failure Modes
Expert tips
- 💡 Die LSII-Version hat gegenüber der LS-Erstversion verbesserte Laufbuchsengeometrie – bei Ersatz stets die korrekte Teilenummer der LSII-Spezifikation verwenden.
- 💡 Bei S/B-Ratio von 3,2 und 6-Zylinder-Konfiguration die axialen Schwingungen im Triebwerk regelmäßig überwachen – Torsionsdämpfer-Silikon-Zustand prüfen.
- 💡 Im Teillastbetrieb die Turbolader-Abschaltung (Cut-out) bei Mehrturbinen-Anlagen korrekt konfigurieren, um Surging zu vermeiden.
Related components
Classification & regulatory
Inspektion und Instandsetzung gemäß den Anforderungen der zuständigen Klassifikationsgesellschaft. NOx Technical File und EIAPP-Zertifikat bei Überholung NOx-relevanter Komponenten konsultieren. Bei Schiffen mit EEDI-Anforderung: Leistungsparameter nach Überholung mit den EEDI-Referenzwerten abgleichen.
Reference content for inspector orientation. Always verify against manufacturer's manual, latest service letters and class society requirements.
Other Cylinder Configurations 44
Components & Design
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Technical Data
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Common failures & inspection points
Borescope-Kontrolle der Abgasventil-Sitze auf Kratzer/Verschleiß, Dye-Penetrant-Test auf Risse, Leckage-Messungen (Ventil sollte 15 min unter Druckluft dicht halten)
Liner-Oberflächenkontrolle auf Kratzer/Furchen, Kolbenlauf-Gemietlich-messung, Schmiermittel-Durchflussrate prüfen (falsche Parameter für Teillastbetrieb)
Druckabfall über Kühler messen, Lufttemperatur nach Kühler prüfen, Abtropf-Separator kontrollieren auf Wasser-Ansammlung
Tägliche Kurbelgehäuse-Ölprobe auf Weißmetall-Partikel (>0.5 mm mit glatter Oberfläche beidseitig = Überbelastung), Lagerspiel-Kontrolle per Schieblehre
Kurbellagerflanschen mit Fehlerlupe auf Risse prüfen, Kurbelwellen-Durchbiegungsmessung per Messtaster (Indikatorenset: <0.1 mm kritisch)
Type-general inspection and maintenance points for this equipment category — not model-specific.
Suppliers & Spare Parts
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